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Geschichte

Mit der Ankunft der Albaner in Österreich in den 70er Jahren entstand die Notwendigkeit, sich untereinander zu organisieren und gemeinsam religiöse Verpflichtungen zu erfüllen. Anfangs versammelten sie sich in ihren Wohnungen, weil es nicht zur Tradition gehörte, in öffentliche Cafés zu gehen. Nach Angaben aus genauen Quellen wurde 1977 während des Monats Ramadan in einem alten Gebäude der Voest Alpine gemeinsamer Iftar (Fastenbrechen) als auch das im Fastenmonat übliche nächtliche Taravih-Gebet organisiert. Dann begannen die Albaner ihre religiösen Pflichten in den türkischen Moscheen zu erfüllen. Mit dem Beginn des Zerfalls des ehemaligen Jugoslawiens und der schwierigen wirtschaftlichen Lage in den albanischen Ländern haben die Albaner der gesamten Diaspora, darunter auch in Österreich, begonnen, sich individuell zu organisieren und finanzielle Mittel zu sammeln, um den Bedürftigen in ihrer Heimat zu helfen. Aufgrund der religiösen Verpflichtungen im Monat Ramadan haben die Linzer Albaner zunächst begonnen, sich zusammenzuschließen und temporär Räumlichkeiten zum Verrichten des Taravih-Gebets organisiert und einen Imam aus ihrer Heimat für den Monat Ramadan eingeladen. 2003 mieteten sie eine Räumlichkeit in der Waldeggstraße 59, 4020 Linz an und nahmen von dort aus regelmäßige religiöse und kulturelle Aktivitäten auf. Nach seiner Gründung wurde der Verein Bashkimi zu einem Treffpunkt für Albaner in ihrer Freizeit sowie zu einem geeigneten Ort für verschiedene Veranstaltungen. Dort wurden religiöse Pflichten erfüllt, kulturelle und sportliche Aktivitäten organisiert, Programme und Aktivitäten politischer Parteien bekannt gegeben, Gewerkschaftsinitiativen beworben, Informationen über an einer Zusammenarbeit interessierte Institutionen verteilt, Kinder trafen sich, um grundlegende religiöse und kulturelle Aspekte zu erlernen, Frauen führten Projekte und Aktivitäten durch und es wurde dort Albanisch gesprochen und gesungen.

 

Mit der Zeit wuchs die Zahl der Mitglieder und natürlich wurden auch die Bedürfnisse vielfältiger. So verzweigte sich der Verein Bashkimi in den Frauenverein und den Studentenverein. Daraufhin wurde in Linz die Union der albanischen Vereine gegründet, um eine enge Zusammenarbeit als auch die professionelle Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten unter den verschiedenen Vereinen zu gewährleisten.

 

Aufgrund der veränderten Infrastruktur des Viertels, in dem sich das Vereinshaus befand, waren die Mitglieder dazu gezwungen, von dort wegzuziehen und sich einen anderen Standort zu sichern. 2013 wurde das Grundstück in der Guertelstraße 42, 4020 Linz gekauft und sofort die Arbeiten zum Wiederaufbau des Gebäudes aufgenommen, da es sich größtenteils um Altbauten handelte. Die Verfahren zur Erlangung der Baugenehmigung haben länger gedauert als erwartet und 2016 wurde die Genehmigung für die teilweise Renovierung und den Wiederaufbau erteilt. Die Arbeiten begannen 2017 und endeten Ende 2021. Nach Erhalt der Nutzungsgenehmigung Anfang 2022 wurden die neuen Räumlichkeiten in Verwendung genommen. Derzeit hat der Verein über 600 aktive Mitglieder und bietet Dienstleistungen und Aktivitäten unterschiedlicher Art an mithilfe der nun sowohl räumlich als auch personellen optimalen Bedingungen.